Madsamling
Les produits de

Alpujarra y más - Erlesenes aus Andalusien

Marmeladeproducent, Producent af konserves, Oliven producent, Vin producent, Olie producent, Berlin
Werner Hofer
Werner Hofer a démarré l'activité de Alpujarra y más - Erlesenes aus Andalusien en 2011. Son exploitation est située à Berlin, en Berlin.

Son exploitation

Aus besonderer Vorliebe für gutes Olivenöl aus kleinbäuerlicher Produktion habe ich 2011 damit begonnen, Kleinbauern der Region Alpujarra, die sich zu einer Kooperative zusammengeschlossen haben, dabei zu unterstützen, ihr hervorragendes Olivenöl auch in Deutschland zu verbreiten. Seit November 2015 biete ich es auch in den Marktschwärmereien an. Seit Ende 2016 unterstütze ich auch die biozertifizierten Kleinbauern der Kooperative Las Torcas in der Alpujarra, ausgewählte Produkte hier in Deutschland anzubieten.

Die Alpujarra liegt am Südrand der Sierra Nevada in Andalusien. Sie hat eine West-Ost-Ausdehnung von ca. 150 km und beginnt etwa 40 km südwestlich von Granada. Westlich von Almeria reicht sie mit der La Costa Tropical (der tropischen Küste) bis an die Südküste Spaniens, wo selbst Mangos und Avocados angebaut werden und gut gedeihen.
In der Alpujarra wird seit jeher Landbau von selbstständigen Kleinbauern und kleinen Familienunternehmen betrieben. Auch die Olivenhaine dort gehören fast ausschließlich Familienbetrieben und die Olivenbauern geben das Wissen über den Olivenanbau von Generation zu Generation weiter.

Der Anbau in diesen z.T. sehr unwegsamen und gebirgigen Regionen erfordert viel Aufwand und Arbeitseinsatz. Der Einsatz von größeren Maschinen aus dem industriellen Landbau ist allein deshalb schon ausgeschlossen.

Um ihre Selbstständigkeit als Kleinbauern und die traditionell kleinbäuerlichen Strukturen der Region auch zukünftig zu erhalten und eine nachhaltige Bewirtschaftung zu ermöglichen, haben sich viele Bauern dort in 2 Kooperativen, „La Flor de la Alpujarra“ und „Las Torcas“, zusammengeschlossen. Beide sind in Órgiva ansässig, einer Kleinstadt am Ostrand der Alpujarra.

Die Kooperative LA FLOR DE LA ALPUJARRA
Die Olivenbauern haben 2006 die Kooperative „La Flor de la Alpujarra“ ins Leben gerufen, um den besonderen Anforderungen bei der Erzeugung von Olivenöl gerecht zu werden. Von den über 50 in der Kooperative organisierten Landwirten sind bereits weit über 30 offiziell anerkannte EU-Öko-Betriebe.
Es ist aber für alle Bauern von La Flor wichtig, dass sie ohne Insektizide, Pestizide und chemischen Dünger arbeiten, dass sie den geeigneten Reifegrad und damit den optimalen Erntezeitpunkt ihrer Oliven genau abpassen, dass sie in einem schonenden Verfahren ohne Einsatz von großen Maschinen ernten, dass die Oliven unmittelbar nach der Ernte zur Mühle der Kooperative transportiert werden, um die frischen Früchte dort noch am selben Tag zu pressen.
Denn seit 2009 ist La Flor stolze Besitzerin einer eigenen Ölmühle und hat in Gerardo (Gerhard) einen kompetenten Müller, der über die Qualität des Öls bei jedem Produktionsschritt akribisch wacht. Dass die Extraktion des Olivenöls natürlich „kalt“ bei kontrollierten Temperaturen um 24° C mit ausschließlich mechanischen Verfahren erfolgt, ist dabei ein selbstverständliches Kriterium.
Das gewonnene Olivenöl wird abschließend in einem anerkannten Verfahren schonend gefiltert (es wird dadurch haltbarer) und anschließend in luft- und lichtgeschützte Lagerbehälter gefüllt.
So entsteht ein besonders hochwertiges natives Olivenöl extra (spanisch: extra virgen), dessen Qualität man schmecken kann. Aber auch chemische Qualitätsanalysen braucht die Kooperative nicht zu fürchten. Alle bisherigen Messungen haben Ergebnisse bei freien Fettsäuren, Peroxidzahl und Wachsgehalt, UV-Absorption und Ethylester von weit unter den von der EU vorgegebenen Höchstgrenzen ergeben.

Die Kooperative LAS TORCAS
Bauern, die neben Oliven auch andere oder ausschließlich andere landwirtschaftliche Produkte anbauen, haben sich in der Kooperative „Las Torcas“ organisiert.
Die Geschichte von Las Torcas reicht noch weiter zurück als die von La Flor. Die Kooperative ist hervorgegangen aus der gleichnamigen privaten Stiftung (centro-las-torcas.com ), die seit über 20 Jahren in der Alpujarra ökologischen Landbau initiiert und befördert. Der Stiftung war von Anfang an nicht nur ökologischer Landbau, sondern ebenso das ländliche Leben im Einklang mit der Natur wichtig. Sie hat Möglichkeiten und Raum für Forschung, Reflexion und Weiterbildung zu Vorteilen und Herausforderungen des ökologischen Landbaus geschaffen.
In Folge begannen immer mehr Bauern (auch Olivenbauern) der Alpujarra mit dem ökologischen Landbau, und die Stiftung suchte nach einem Weg, den Bio-Anbau wirtschaftlich abzusichern und die einzelnen Bauern beim Absatz ihrer Produkte nicht nur nicht allein zu lassen, sondern dafür zu sorgen, dass für die Bioprodukte auch ein guter und fairer Preis erzielt wird. Das Ergebnis ist die Kooperative Las Torcas, die sich um die Vermarktung und auch Weiterverarbeitung der landwirtschaftlichen Erzeugnisse bemüht. In ihr finden sich ausschließlich Bio-Erzeuger und sie hat inzwischen die Unterstützung von mehr als 30 Bio-Bauern der Region. Aber die Vermarktung ist bei Las Torcas nicht alles. Die Kooperative hat sich sehr schnell auch zu einem sozialen Projekt und kulturellen Zentrum entwickelt, dem „EsPaCiO eKoLóGiCo ALPUJARRA, in dessen Räumen die unterschiedlichsten Aktivitäten stattfinden: Tanzen, Yoga, Kunstausstellungen, Kochworkshops, Workshops für Recycling, Gesprächskreise, Kurse, Fortbildungen u. v. m. Regelmäßig bekommt Las Torcas Besuch von Schulklassen und Kindergartengruppen, die etwas über die Besonderheiten des ländlichen Lebens und den ökologischen Landbau erfahren oder erste Kocherfahrungen mit gesunden Lebensmitteln machen wollen. Bei Las Torcas lernen sie, dass Landwirtschaft die Grundlage des Lebens ist.

Seit ich mit der Kooperative La Flor arbeite, bin ich immer wieder von Bauern dort angesprochen worden, warum ich mich denn ausschließlich für das Olivenöl einsetze, wo es doch jede Menge andere landwirtschaftliche Erzeugnisse aus nachhaltigem und fairem Anbau gäbe, die auch für Deutschland infrage kämen, weil sie hier nicht angebaut werden können oder es sie hier nicht gibt.

Ich habe mich dem auf Dauer nicht verschließen können und wollen. Seit Anfang 2017 gibt es bei Alpujarra Olivenöl neben Olivenöl auch ausgesuchte Produkte wie getrocknete Oliven, Olivenpaste, Mandeln, Feigen, Früchteriegel aus Feigen, Mandeln und Sesam, Feigenmarmelade, getrocknete Paprika, getrocknete Mangos, Hanfsamen, Carobmehl und gelegentlich auch frische Produkte wie Avocados, Orangen, Zitronen, Mangos. Alles von kleinbäuerlichen Betrieben in der Alpujarra. Natürlich gibt es dort auch Kohl, Rüben, Möhren, Salat und vieles mehr. Aber das gibt es auch hier und besser, weil von regionalen Erzeugern.
Es ist das Ziel beider Kooperativen, möglichst durch Direktverkauf und unter Umgehung eines aufwändigen Zwischenhandels faire Preise für die Produzenten sicherzustellen. Daran beteilige ich mich gerne und unterstütze die Bemühungen. Statt eines spekulativen Nahrungsmittelmarkts kann ich so ein gerechtes Sozial- und Wirtschaftsmodell fördern.

Das gefällt mir!

Werner

Adresse
Parkstraße 15
13187 Berlin
2011
Virksomheden blev etableret
1
fuldtids medarbejdere

Les métiers et pratiques de Alpujarra y más - Erlesenes aus Andalusien

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