Marktschwärmer
Das Angebot von

Lapinchen

Metzger/in, Kaninchenzüchter/in, Züchter/in anderer Tiere, Euskirchen
Hildegard Lammers
Hallo, ich bin Hildegard Lammers vom Betrieb Lapinchen. Seit 1989 biete ich frische Produkte aus Euskirchen in der Region Nordrhein-Westfalen.

Mein Betrieb

Das Familienunternehmen Lapinchen besteht aus zwei Firmen: Der Landwirtschaft und der Schlachterei mit Zerlegebetrieb. Der landwirtschaftliche Betrieb, geführt durch Dipl.Ing.agr. Hans Lammers beherbergt die Tierhaltung und die Grünlandwirtschaft. Der gewerbliche Bereich, der von Dipl.Oecotroph.Hildegard Lammers geleitet wird, kümmert sich um die Fleischgewinnung und um die Produktentwicklung.

Der Hof liegt zwischen den Städten Bonn (25 km) und Köln (30 km) am Eifelrand. Ca. 2 km in südlicher Richtung beginnt das Eifelhöhengebiet. Es werden ca. 20 ha Grünland bewirtschaftet, wobei 6 ha arrondiert am Hof liegen und der Weidehaltung dienen und das Restland im Eiflehöhengebiet teilweise am Nationalpark Eifel zur Heu- und Silagegewinnung.

Zuerst war es nur ein kleiner Nebenerwerb …

Kaninchen züchten und deren Fleisch regional, frisch zu vermarkten

Denn woher sollten ein gelernter Landwirt und eine Diätassistentin nach dem Studium (Landwirtschaft/Oecotrophologie) die Mittel nehmen um einen größeren Betrieb aufzubauen, zumal andere Landwirte die Situation beklagten.

Und irgendwie funktionierte es doch

Der große Zuspruch aus der Gastronomie, die Zufriedenheit der Endverbraucher und das steigende Ernährungsbewusstsein der Verbraucher spornten uns an unsere Kapazitäten zu erhöhen und unsere Produktpalette zu erweitern.

Wir wollten Produkte mit Pfiff

Nicht einfach Kaninchen, sondern zartes, fettarmes Jungkaninchen, eben Lapinchen, wächst artgerecht unter streng kontrollierten Bedingungen in unseren Stallungen auf. Und dass es den Tieren gut gehen soll ist für uns selbstverständlich, denn alles hat mit großer Tierliebe begonnen.
Inzwischen bieten wir neben ganzen Kaninchen und Kaninchenteilen, eine Vielzahl von hochwertigen Produkten aus Kaninchenfleisch bis hin zu komfortabler Convenience-Ware an.

„Haben Sie auch noch etwas anderes?“

Da sind noch die „Eifeler Köstlichkeiten“ …
In der Eifel, in gesunder und ökologisch umhegter Umwelt werden diese Produkte naturverbunden erzeugt und in der Tradition handwerklicher Familienbetriebe als Spezialität der Region von uns angeboten.
Gesundes Fleisch, leckere Milchprodukte, Honig oder delikate Schnäpse. Das - und noch viel mehr – schmeckt nach Eifel und kann dem interessierten Kunden von uns ins Haus geliefert werden. Fragen Sie uns nach „Eifeler Köstlichkeiten“.

„Können Sie auch Geflügel liefern?“

Ja sicher, aber wollen wir das? Diese Frage stand lange in unserem Familienbetrieb zur Diskussion. In einer Zeit, wo große Konzerne die Schlachtung und Vermarktung bestimmen, war es nicht einfach Zulieferer zu finden, die in unser Konzept passten:
Leistungsfähige Familienbetriebe mit überschaubarer Herkunft der Tiere und ausgezeichneter Qualität. Aus diesen Betrieben liefern wir Ihnen besonders frisch: Gans, Ente, Perlhuhn, Freiland- und Maishähnchen sowie Wachteln und Stubenküken.

Und dann kam Lammour

Schon immer beschäftigte Landwirt Lammers sich mit Schafen. Das Wollproblem lag ihm besonders auf dem Herzen.
Wolle ist heute nicht mehr gefragt und so züchtete er durch Einkreuzung von Haarschafen ein wunderbare Herde, die im Frühjahr die Winterwolle selbst abwirft. Ein toller Nebeneffekt war das köstliche Aroma, das durch die Einkreuzung der Haarrassen beim Fleisch entsteht.
Wir hoffen unsere kleine Entwicklungsgeschichte gefällt Ihnen, und Sie lassen sich unsere Produkte schmecken.

Lapinchen - Das kulinarische Wundertier
Statt Kaninchen - Lapinchen aus der Eifel

Bei der Taufe für das Lapinchen standen der französische Ausdruck lapin und das Kaninchen Pate. Aber auch die erste Namenssilbe der Geburtshelfer Lammers steckt in dieser sympathisch klingenden Bezeichnung.

Das Familienunternehmen aus der Eifel bietet mit seinem professionellen Vermarktungskonzept von kompletten Kaninchen, über Teilstücke, bis hin zu den Spezialitäten wie gefüllte und gewürzte Rollbraten, Terrinen, Rillette, Aspikwaren und Pasteten sowie Fertiggerichte eine ganze Produktpalette vom Kaninchen an. Beim Eifel-Kaninchen liegt Zucht, Haltung, Schlachtung, Zerlegung und Verarbeitung in einer Hand und gewährleistet so einen gleichmäßigen Produktstandard.

Die Haltung in landwirtschaftlichen Kleinbetrieben bietet dem Lapinchen höchsten Komfort und ein stressfreies Wachstum bis zum definierten Schlachtalter. Für unsere Kaninchenhaltung orientieren wir uns an den Vorgaben der WRSA (wissenschaftliche Gruppe Deutschland). Darüber hinaus bekommen unsere Tiere Knabbermöglichkeiten in Form von Nagehölzern oder Raufutter. Die Boxen haben einen Kunststoffboden und weisen eine erhöhte Ebene (Hoppelmöglichkeit) auf.

Die Stalllüftung und regelmäßige Entmistung sorgen für ein gutes Stallklima. Die Fütterung auf Getreidebasis mit Mühlennachprodukten und getrocknetem Gras als Rohfaserkomponente deckt die Ansprüche der Tiere. Die angewandte trockene Schlachtung und die optimale Reifeentwicklung beim Abhängen fördern Zartheit und Geschmack der Lapinchenprodukte. Das fett- und cholesterinarme Fleisch gelangt auf kürzestem Weg so schnell wie möglich zum Verbraucher und steht für höchste kulinarische Genüsse bereit.

Eifel Lamm hat jetzt einen Namen: Einola

An der Peripherie des Nationalparks Eifel betreibt Lapinchen® ihr Projekt Eifel Lamm. Hier beweiden Schafe Grünland in ausgesuchten Gebieten. Das fördert die Vielfalt der Pflanzen- und Tierwelt. Auf den ungedüngten Weiden ist alljährlich das faszinierende Auf und Ab der Jahreszeiten mit all ihren bunten Facetten zu erleben.
Einola ergibt sich aus den Worten Eifel und Nolana, wobei Nolana eine Schafrasse beschreibt, die wenig Wolle produziert und nicht geschoren werden muss. Das Winterfell wird im Frühjahr selbstständig abgeworfen.

Schafland mit Tradition

Eifelbauern waren arme Bauern. Für Getreide und Rinder war der Boden zu karg, der Kunstdünger noch nicht erfunden. Wo die Milchkuh kümmerte, war das Eifelschaf zufrieden. Die ehemaligen rheinischen und flämischen Venn- und Heideschafe waren anspruchslos und begnügten sich mit harten, gehaltlosen Gräsern, mit Ginster und Heidekraut. Schafe waren in der Eifel einmal ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Vom einstigen Wohlstand der Wollweber und Tuchhändler zeugen noch heute deren prächtige Häuser in Monschau. Im 18. Jahrhundert wurden Schafherden aus der Eifel auf die Märkte von Paris getrieben.

Große Schafherden bedeuteten Wolle, Tuch und Filz. In der Eifel arbeiteten Wollspinnereien und Walkmühlen, lebten Färber und Weber. Das ist lange her. Heute hat die Wolle keine wirtschaftliche Bedeutung mehr. Das Scheren kostet Zeit und rechnet sich nicht. Die Eifel ist keine rückständige Region mehr ...
Aber die Schafe sind zurück. Als „grasende Naturschützer“ erhalten sie die traditionelle Kulturlandschaft: Die grünen Täler der Eifel und die Obstwiesen der Dörfer.

Freiheit im Rudel

Einola-Schafe sind für die Landschaftspflege geradezu prädestiniert. Eine Rasse wie vor 3.000 Jahren: fähig, im Frühjahr und Herbst ihr Haarkleid zu wechseln. Robuste Haltung von Schafen bedeutet einen ganzjährigen Aufenthalt im Freien. Sie können sich auf den Weiden frei bewegen. Im Herbst nehmen sie gerne die von den Bäumen gefallenen Eicheln, Bucheckern, Pflaumen, Äpfel und Birnen auf. Frisches Wiesenheu nutzen sie im Winter nur bei geschlossener Schneedecke. Diese Bedingungen halten die Schafe robust und gesund.

Schafe sind Rudeltiere. Deshalb hält Lapinchen kleine „Mutterfamilienverbände“.
Die Lämmer lernen von ihrer Mutter. Durch die asaisonale Brunst werden ganzjährig Lämmer geboren. Die Geburt dauert nur wenige Minuten. Die Mutter leckt das Lamm trocken und prägt sich dessen Geruch ein. Das Neugeborene lernt die Stimme der Mutter kennen. So erkennen sie sich im Rudel. Als „Nestflüchter“ folgen die Lämmer den Müttern unmittelbar nach der Geburt. Nach wenigen Tagen gesellen sich beide zum Rudel. Der Nachwuchs wird von den Tanten, Cousinen und Cousins neugierig „begrüßt“.

Feines vom Eifel Lamm: Lammour

Natürliche Nahrung und freie Bewegung geben den Einola’s ihren einzig- artigen Geschmack. Das Fleisch ist ausgezeichnet: fettarm, qualitativ hoch-wertig und zart, von exzellentem Geschmack und hervorragender Textur.
Vor allem die Vielfalt der Pflanzen, von denen sich die Tiere ernähren, bewirkt den Aufbau wertvoller Fettsäuren.

Durch Kombination dieser ursprünglichen Landrasse mit passenden Fleischböcken wird ein Lammfleisch erzeugt, dass alle Wünsche deutscher Verbraucher erfüllt:

Ein feiner Lammgeschmack, nicht zu intensiv, fast ein wenig wildähnlich mit nur wenig Fettauflage. Die Muskulatur ist zart und enthält feine Fleischfasern.
Ein Fleisch zum Verlieben, das unter dem Namen „Lammour“ Einzug in die Haute Cuisine gefunden hat. Es gilt als regionales Spitzenprodukt natürlicher Güte.
Lammour-Fleisch wird von Lämmern gewonnen, die nicht älter als 6 Monate sind und im Gegensatz zum Normallamm ein Schlachtkörpergewicht von 20 kg nicht überschreitet.
Lammour-Fleisch stammt ausschließlich von Lämmern, die viel Bewegung haben und überwiegend im Freien auf Eifelwiesen groß werden.
Lammour ist ein Lammfleisch, daß bei Lapinchen, in einer kleinen Familienschlachterei erzeugt wird.
Kurze Wege zur Schlachtstätte ohne Stress und Hektik bürgen für eine gleichbleibende Fleischqualität.

Probieren Sie es doch einmal, wir geben gerne weitere Informationen.

Adresse
Dompfaffstraße 34
53881 Euskirchen
1989
Jahr der Gründung
25
Vollzeit- Mitarbeiter

Meine Methoden und Standards

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Der Erzeuger hat noch keine Angaben zu diesem Tätigkeitsfeld gemacht. Wenn Du mehr erfahren willst, bitte den Erzeuger, Dir persönlich Auskunft zu geben.